Förderdiagnostik und Anamnese in der integrativen Lerntherapie

 

Die Diagnostik und Anamnese spielen eine zentrale Rolle in der integrativen Lerntherapie. Sie bilden die Grundlage, um die individuellen Herausforderungen und Bedürfnisse Ihres Kindes präzise zu erfassen.

Die Erfassung der Lernausgangslage des Kindes ist der Beginn einer erfolgreichen Lernförderung oder Lerntherapie.

- Wie arbeitet das Kind?
- Wo sind seine individuellen Stärken, wo liegen die Schwächen?
- Wo sind die Förderschwerpunkte?
- Welche Bedingungen beeinflussen sein Lernen?

Die Förderung des Kindes und seiner Stärken steht im Mittelpunkt der Förderdiagnostik. Sie besteht aus einer informellen, individuellen sowie einer standardisierten Diagnostik.

 

Die individuelle Förderdiagnostik orientiert sich am einzelnen Schüler. Seine persönliche Geschichte, seine Lernbiographie und seine aktuellen Probleme sind gleichermaßen wichtig. Um bei den förderdiagnostischen Verfahren zu einer realistischen Auswertung zu gelangen, ist die Berücksichtigung der Lernausgangslage von immenser Bedeutung. So hat z.B. die Qualität der Fehler eine weit aus höhere Aussagekraft, als deren Anzahl (z.B. bei der Rechtschreibung).

 

Im Rahmen der Diagnostik werden Informationen über die Lernschwierigkeiten, Verhaltensmuster und sozialen Rahmenbedingungen gesammelt. 

Die Anamnese ergänzt diesen Prozess, indem sie die persönliche Entwicklungshistorie, sowie familiäre und schulische Faktoren beleuchtet. Ziel ist es, auf Basis dieser Erkenntnisse einen individuellen Therapieplan zu erstellen.

Darüber hinaus nutze ich wissenschaftlich fundierte Tests, um eine therapeutische Ausgangslage zu erhalten.

 

So wird sichergestellt, dass die Förderung auf die Bedürfnisse Ihres Kindes abgestimmt werden kann, um Lernerfolge zu ermöglichen.