Wann ist Lerntherapie angezeigt?


Wenn das Lernen zum Problem wird

Mögliche Gründe, woran Sie erkennen können, dass Ihr Kind gezielte und individuelle Lernförderung oder eine intergrative Lerntherapie oder Hilfe durch andere Spezialisten benötigt, werden u.a. auch daran deutlich, dass...

  • ...die Schulergebnisse trotz intensiver Vorbereitung und stundenlangen Übens nicht zufriedenstellend sind und in keinem Fall dem dafür investierten Aufwand entsprechen.
  • ...der Nachhilfeunterricht die erhoffte Verbesserung nicht erbracht hat.
  • ...die Hausaufgaben sich zum täglichen „Kampf“ entwickeln.
  • ...das Kind frustriert, negativ und unmotiviert ist, sich isoliert oder in anderer Form verhaltensauffällig wird (z.B. aggressiv oder zurückgezogen).
  • ...psychosomatische Beschwerden mit wachsender Schulunlust einher gehen (Bauch-, Kopfschmerzen, Übelkeit etc.).
  • ...die familiäre Situation und die Beziehung zwischen Kind und Eltern durch die Belastungen zunehmend beeinträchtigt wird.
  • ...eine Lese-/Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Rechenschwäche (Dyskalkulie) bereits diagnostiziert wurde.
  • ...Sie schon frühzeitig Entwicklungs- und Lernprobleme erkannt haben.

 

=> In diesen Fällen kann eine gezielte Lerntherapie angezeigt sein!

Information

Weitere vom Schulfach unabhängige Hinweise für Legasthenie UND/ODER Dyskalkulie können sein...

im Vorschulalter:

  • keine oder verkürzte Krabbelphase
  • schlechte Körperkoordination, häufiges Stolpern
  • Probleme beim Sprechenerlernen und Reimen
  • Ungeschicklichkeit mit Besteck, beim Schleifenbinden etc.

Auffälligkeiten im Verlauf der Schulzeit:

  • leichte Ablenkbarkeit bei der Arbeit mit Symbolen (Buchstaben, Zahlen)
  • unleserliches Schriftbild, stockendes Lesen
  • langsames Schreiben, Lesen und/oder Rechnen
  • Schwierigkeiten beim Erlernen der Uhrzeit
  • scheinbare Seh- und Hörprobleme
  • Probleme mit fremden Sprachen etc.

Lernthreapie - ein Ausweg aus dem Lernfrust

Oft sind Misserfolge, Angst und Frustration die ersten Erfahrungen, die Kinder mit Lernproblemen in ihrem Alltag und vor allem in der Schule machen. Manche der betroffenen Kinder reagieren agressiv oder mit sozialem Rückzug, entwickeln Vermeidungsstrategien oder bauen Angstblockaden auf. Nicht selten entstehen daraus psychosomatische Beschwerden wie z.B. Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Schlafstörungen und Bettnässen. Diese Reaktionen ziehen in aller Regel den allmählichen Verlust der Selbstwertgefühles nach sich und führen zu Resignation und weiteren Verhaltensauffälligkeiten.

In dieser Spirale fühlt man sich als Eltern manchmal hilflos und überfordert. Man reagiert mit Unverständnis, erhöht den Druck oder versucht dem Kind überbesorgt zu helfen. Eigene Schuldgefühle bis hin zu Versagensängsten bei der Erziehung schleichen sich ein und manchmal kommt es zu Schuldzuschreibungen oder Wut über die eigene Hilflosigkeit. Obwohl man das "Beste für das Kind" möchte, ist es ein Kampf, einen Ausweg aus diesem Kreislauf zu finden. So leidet letztlich nicht nur das Kind unter den Folgen seiner Lernstörung, sondern u.U. wird die ganze Familie auf eine harte Probe gestellt. Die Fronten können sich verhärten. In einer derartigen Situation kann eine integrative Lerntherapie sinnvoll oder auch notwendig sein!

Gerne helfe ich Ihnen und Ihrem Kind, diese immer schneller drehende Spirale aufzuhalten und in eine positive Richtung mit Lernstruktur und gesteigerter Persönlichkeits- und Lernkompetenz umzukehren!

 


„Lerntherapie bedeutet nicht, Defizite zu reparieren,
sondern Potenziale freizulegen.“

C. Seidel, Lerntherapeutin